
Kennt ihr das eigentlich auch? Irgendwie ist nach dem Waschen jedesmal eine Socke übrig. Oder aber ich habe drei verschiedene, schwarze Socken, die ich nicht zu einem Pärchen zusammenfalten kann. So doof das tönt, aber ich ärgere mich jedes Mal aufs neue darüber. Davon abgesehen, dass ich bestimmt schon ein Vermögen für neue Socken ausgegeben habe. Ich meine, wieso sind die Dinger so schnell hinüber? Ich gebe mein Geld viel lieber für Blumen, Rosen und anderes Grünzeug in meinem Garten aus, wenn ich mir überlege, wieviel Geld ich also bereits für Socken ausgeben musste und wieviele Steinquaderchen für meine Kräuterspirale das ergeben hätte, nun ja, irgenwie macht mich das schon stinkig.
Womit ich dann gerne zu meinem Lieblingsthema rüberleiten würde...mein Garten, der im moment trostlos und fast nackt daliegt und mir Unmengen an gartenloser Zeit schenkt, die ich gar nicht haben will. Ich meine, Weihnachten ist ja vorbei, also los mit Frühling, ich möchte wieder graben, umpflanzen, säen, aufbinden...so vertrödle ich also meine Zeit mit Gartenplanung, was aber in meinen Augen nur dann spannend ist, wenn man gleich danach raushüpfen kann und sich an die Arbeit macht. Nur so in der Theorie und im Kopf ist das nicht halb so lustig. Vor allem, weil ich ja doch eher zum Typ Chaosgärtnerin gehöre, Planung liegt mir nicht wirklich. Dennoch habe ich jetzt also die Pläne für meine Kräuterspirale mit Teichchen auf Papier vor mir liegen, mit Buntstiften ausgemalt und ein richtiges kleines Kunstwerk, übrigens so wie die neusten Socken meines Mannes...normalerweise immer schwarz, zum Büro-Anzug passend, hat er jetzt was gewagt, Socken im Hundertwasser-Design, sprich, orange-rot und mit vielen Kringeln, natürlich trägt er diese nur zu Hause...Fazit: Socken sind langweilig, ganz so wie die gartenlose Zeit...

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